Stadtrausch
— Klangabbild einer Stadt wie sie noch niemand kennt.

Wälder, die aus Blumentöpfen gezogen werden, getränkt mit Wasser aus Schläuchen. Stille Inseln, umgeben von Motorgesäusel und ein Schwarm Tauben, die von Scheiben getrennt, Spazierende bestaunen.

Stimmen, die sich unter einem Dach begegnen, bewegen sich, von Kameras beobachtet und von Mikrofonen belauscht. Eine Aufzeichnung, wie noch keine Stadt, bisher klang.

Was im Sommer 2018 als Idee in einer WG-Küche begann, mündete ein Jahr später in eine mehrtägige Produktion mit über 120 Beteiligten. Entstanden ist eine Konzertaufzeichnung und ein Dokumentarfilm über das Projekt und Konzeptalbum Stadtrausch welches Bigband und Orchester durch eigens geschriebene Kompositionen von Daniel Rheinbay zu einem Klangkörper vereint.

Die Live-Konzertaufzeichnung des Konzeptalbums Stadtrausch und die dazugehörige Dokumentation sind von nun an auch online verfügbar.

Einblicke hinter die Fassaden

Auf Facebook und Instagram gibt es regelmäßige Updates und Live-Einblicke. Einige Entwicklungen gibt es auch hier zu sehen:

27.02.20
Release

Es ist soweit, das Warten hat ein Ende! Heute haben wir „Stadtrausch“ veröffentlicht. Ihr könnt den Dokumentarfilm und das Konzert auf YouTube finden und wer sich an den Bildern satt gesehen hat (obwohl das eigentlich nicht sein kann), hat die Möglichkeit das gesamte Konzert auf allen gängigen Streaming-Plattformen zu hören.

20.02.20
DVD Pressung

Unsere DVD ist da! Auch wenn sie nicht in den Verkauf geht, haben wir es uns nicht nehmen lassen für alle Beteiligten das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit in eine adäquate Form zu bringen. Danke an Jenny Konrad für das unglaublich tolle Artwork! Vielleicht ist ja noch das ein oder andere Exemplar für treue Fans übrig…

Danke an silent.events

Ebenfalls danken möchten wir silent.events. Die Umsetzung des Monitorings für das Publikum und Teile des Ensembles waren ein kritischer Punkt in der Planung und hat uns viele Kopfschmerzen bereitet. Am Ende haben wir auf ein Funksystem von silent.events zurückgegriffen, die normalerweise Silent-Discos bzw. Konzerte technisch unterstützen. Durch die Unterstützung, haben wir für alle Musiker und Zuhörer den optimalen Sound realisieren können. Danke silent.events!

Danke an Riedel Communications

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz besonders bei RIEDEL Communications bedanken, die uns sowohl mit Equipment als auch bei der Planung des Kommunikationssystems unterstützt haben. Eine einwandfreie Kommunikation ist der Schlüssel zu einem reibungslosen Produktionsablauf.

04.06.19
Danke!

Es ist abgebaut und alles sieht so aus, als wäre nie etwas passiert. Wir wissen es natürlich besser und möchten noch einmal allen Beteiligten und Unterstützern Danke sagen! Nach knapp einem Jahr ist das Projekt an einem Punkt, den wir uns nicht besser hätten wünschen könnten. Bis bald, mit Neuem aus der Postproduktion.

30.05.19
Zweiter Produktionstag

Nach einem kompletten Durchlauf des Programms am Vorabend geht es heute an die Feinarbeit. Alle sind unglaublich motiviert, obwohl jeder weiß, dass der Tag lang und anstrengend wird. Aber dank guter Versorgung, ausreichend Pausen und motivierenden Ansagen aus der Tonregie haben alle gute Laune. Zum Abschluss produzieren wir noch ein paar Sondereinstellungen mit Kamerakran und beenden die Produktion mit vielen Terabyte an Daten und unendlicher Dankbarkeit und gehen mit einem guten Gefühl in die Postproduktion.

29.05.19
Erster Produktionstag

Der große Tag ist da! Wir kommen am Morgen zu einer Vorbesprechung zusammen. Unglaublich dass wir nun endlich anfangen! Die Musiker kommen an – und verdammt sind das viele – bei einem Kaffee wir noch etwas gequatscht und dann werden die ersten auch schon verkabelt. Nach einem intensiven Soundcheck, letzten Korrekturen und einem kräftigenden Mittagessen, wird das Publikum mit den Funkkopfhörern vertraut gemacht. Die Produktion kann beginnen.

28.05.19
Dritter Aufbautag und Soundcheck

Nun geht es vor allem um Korrekturen und Feinarbeit. Die Signalwege werden gecheckt, das Licht korrigiert und die Kameras werden vorgebaut, so können schon während des kleinen Bandsoundchecks am frühen Abend erste Tests gemacht werden.

27.05.19
Zweiter Aufbautag

Weiter geht’s! Heute wurden die Audiokonsolen abgeholt, die Flügel aus dem Saal transportiert und die mobile Bildregie rückt das erste Mal an, um technisch alles vorzubereiten und die Riedel Intercom einzurichten. Hier läuft gerade alles nach Plan!

26.05.19
Erster Aufbautag

Am heutigen Tag ist klar: Es wird ernst! Letztes Equipment wird aus dem Institut für Musik und Medien besorgt, das Traversenrig wird aufgestellt und mit Scheinwerfern bestückt. Am Nachmittag heben vier Traversenlifte das Rig auf seine endgültige Höhe von 4,5m. Während einige Equipement sortieren und für die kommende Tage vorbereiten, wird der Saal bestuhlt und die ersten Module unseres Setdesigns werden testweise platziert.

24.05.19
Ladetag

Jippih! Erste große Sprinter-Fahrt: Wir transportieren das Audio- und Videoequipment in den Partika-Saal. Nichts ist vergessen worden, aber im Zweifel kriegt man noch ein paar Stromkabel extra zugesteckt.

19.05.19
Bühnenausbau

Heute im Kammermusiksaal der Robert-Schumann-Hochschule. Eine erste Probe allein mit Orchester. Javier Álvarez hat als Dirigent nochmal die Möglichkeit sich mit Daniel zu besprechen. Es wird an Feinheiten gearbeitet, damit das alles klappt, wenn bald mit der Big Band geprobt wird. Klingt schon alles vielversprechend. Jonas und Paul rennen auch schon mit Kamera umher, machen Aufnahmen von der Probe oder führen während der Pausen Interviews mit den Beteiligten.

18.5.19
Erste gemeinsame Probe

Die erste gemeinsame Probe im Studio 1 des Instituts für Musik und Medien. Endlich kommen die Big Band und das Orchester zusammen. War irgendwie ganz schön, dass alle so gespannt waren und jetzt zum ersten mal hören konnten, wie die Kompositionen klingen. War nicht nur für den Komponisten, der am Schlagzeug saß unglaublich. Natürlich sorgte auch bestes IMM-Catering für gute Stimmung, vor allem die Milchbrötchen. Jonas und Paul konnten hier weitere Eindrücke durch die Linse einfangen. Man bekommt schon so eine schöne Ahnung, wie das alles bei der Aufzeichnung sein wird.

16.5.19
Bau des Setdesigns

Heute startete der Bau des Setdesigns. Verarbeitet werden 350 Meter Dachlatten zu überdimensionalen Würfeln, die im Orchester arrangiert werden. Wenn der Leim nicht ausgeht, die Lieferungen ankommen, der Molton bei all dem Staub seine schwarze Farbe behält und sich keiner seine Musikerhände zersägt
– können wir glücklicher nicht sein.

5.5.19
Probe der Big Band

Nach Proben in den einzelnen Sections, trifft heute das Derendorfer Salonorchester wieder aufeinander. Wir haben uns zusätzlich musikalische Verstärkung geholt und die Band vergrößert. Außerdem ist IMM-Dozent Jan Schneider vorbeigekommen, um der Band nochmal ein Feedback zu geben. Das hat nochmal unglaublich motiviert!

28.4.19
Probe des Orchesters

Heute im Kammermusiksaal der Robert-Schumann-Hochschule. Eine erste Probe allein mit Orchester. Javier Álvarez hat als Dirigent nochmal die Möglichkeit sich mit Daniel zu besprechen. Es wird an Feinheiten gearbeitet, damit das alles klappt, wenn bald mit der Big Band geprobt wird. Klingt schon alles vielversprechend. Jonas und Paul rennen auch schon mit Kamera umher, machen Aufnahmen von der Probe oder führen während der Pausen Interviews mit den Beteiligten.

Die Fundamente des Projekts

Seinen Anfang nimmt das Projekt »Stadtrausch« im Derendorfer Salonorchester – kurz DSO. Eine Big Band, die sich 2016 am Institut für Musik und Medien gegründet hat und dessen Markenzeichen eine außergewöhnliche Mixtur aus Tanzorchester-Tradition und Fusionsklängen ist. Durch die Initiative dreier Gründungsmitglieder wird der Klangkörper des DSO mit dem eines Orchesters vereint. Es entsteht das Projekt und gleichnamige Konzeptalbum »Stadtrausch«.

Für diese Fusion hat Daniel Rheinbay eigens Kompositionen geschrieben, deren Uraufführung in Bild und Ton festgehalten wurde. Bei der Konzertaufzeichnung führte Jonas Scheler Regie, der zudem den Projektaufbau mit der Kamera dokumentarisch begleitet. Die Organisation, sowie die künstlerische und technische Leitung obliegt Paul Schön.

Ein großer Dank gilt allen Mitgliedern des Ensembles und dem gesamten Produktionsteam ohne deren Hingabe und Geduld ein solch großes Vorhaben mit unseren Mitteln und Möglichkeiten nicht hätte umgesetzt werden können.

In Kontakt treten

Bei Fragen, Anregungen und dem Wunsch nach mehr Informationen, bitte einmal schreiben an stadtrausch@derendorfer-salonorchester.de

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